✓ Vom Konsortium bestätigt
Monchiero Carbone
Monchiero Carbone bewegt sich innerhalb einer einzigen Denomination, der DOCG Roero, die neunzehn piemontesische Gemeinden am linken Ufer des Tanaro umfasst. Es ist ein begrenztes, aber keineswegs einheitliches Gebiet, und das Weingut erkundet es in seinen zwei grundlegenden Ausdrucksformen: den Nebbiolo für die Rotweine und den Arneis – eine Rebsorte, die hier ihre Heimat findet – für die Weißweine und den Spumante, der ihre Berufung verlängert. Das erkennbare Merkmal ist die Zeit. Jeder Wein ruht mindestens zwanzig Monate, bevor er auf den Markt kommt, ein Zeitraum, der Struktur aufbaut und Ecken und Kanten glättet, ohne die Mineralität zu verwischen, die das Terroir prägt. Der Stil bleibt klassisch Roerino, nimmt aber mit Bedacht ergänzende Rebsorten auf und interpretiert die geologische Vielfalt der Region eher als Material zur Interpretation denn zur Zurschaustellung. Daraus entsteht ein kohärenter Ausdruck des Roero, wo der Charakter des gemäßigten Klimas und der sandigen Böden ohne Abkürzungen oder önologische Zwänge ins Glas gelangt.
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