✓ Vom Konsortium bestätigt
Taliano Giuseppe
Taliano Giuseppe arbeitet innerhalb der Grenzen der Roero DOCG, einer Denomination, die sich über neunzehn Gemeinden im nordwestlichen Piemont erstreckt. Hier etabliert sich der Nebbiolo als identitätsstiftender Rotwein, während der Arneis stille Weißweine und Schaumweine hervorbringt: zwei Seelen, die der Produzent vollständig erkundet, ohne eine zu bevorzugen. Daraus entsteht eine Palette, die das gesamte Spektrum der Region abdeckt – Rot, Weiß und Schaumwein –, wobei jeder Wein in den Rebsorten verwurzelt ist, die diesen Hügelabschnitt so unverwechselbar gemacht haben. Der Charakter dieser Weine misst sich in der Zeit. Die zwanzig Monate obligatorischer Reifung sind keine Laune, sondern die Voraussetzung dafür, dass die mineralische Salzigkeit zum Vorschein kommt, die den Roero von den gegenüberliegenden Langhe unterscheidet. Der Mindestalkoholgehalt von 12,5 % setzt die Schwelle für einen Weinbau, der eher auf Ausgewogenheit als auf Kraft abzielt. In Talianos Arbeit ist die Denomination kein Etikett zum Vorzeigen, sondern ein Regelwerk, innerhalb dessen das Terroir seine eigene Stimme findet.
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