✓ Vom Konsortium bestätigt
Carlo Costa
Carlo Costa arbeitet innerhalb der Grenzen der DOCG Roero, wo der Nebbiolo an Hängen aus Mergel und Sand wächst, die sich über die 19 Gemeinden der Denomination verteilen. Seine Rotweine respektieren die obligatorische Reifezeit von mindestens 20 Monaten – die nötige Zeit, damit die Tannine ihre Ungestümheit ablegen und sich in Eleganz verwandeln, mit einem Alkoholgehalt ab 12,5 %: die Schwelle, ab der in diesem Terroir die Konzentration wirklich spürbar wird. Neben dem Rotwein dreht sich die Weißweinproduktion um den Arneis, eine Sorte, die in den sandigen Böden des Roero Mineralität und präzise Konturen findet. Daraus entstehen trockene und strukturierte Weine, bei denen der Charakter des Bodens die Schwankungen des Jahrgangs überwiegt: Es ist die Geologie, mehr als die klimatischen Gegebenheiten, die die Physiognomie der Flasche bestimmt. Costa interpretiert so eine Übergangslandschaft und vermittelt eine Vorstellung von Roero, die mehr von Spannung und Klarheit als von Opulenz geprägt ist, wobei jedes Etikett vor allem die Natur des Bodens festhält, der es hervorgebracht hat.
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