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Fattoria La Ripa
Die Ländereien der Fattoria La Ripa gehörten im Florentiner Renaissance den Gherardini, jener Familie, die die Kunstgeschichte durch eine Mitgift aus dem 15. Jahrhundert mit der Monna Lisa verbindet. Seit 1940 wird das Anwesen von S.A. Santa Brigida bewirtschaftet, an der Grenze zwischen Florenz und Siena bei Barberino Val d'Elsa, auf einem Höhenzug, den die alte Via di Cresta einst mit dem Pilgerweg der Francigena nach Rom verband. Aus diesem geschichtsträchtigen Boden entsteht eine einzige Denomination, der Toscano IGT, den das Unternehmen in den drei Farben – Rot, Weiß und Rosé – aus Sangiovese, Trebbiano Toscano und Canaiolo Nero keltert. Es ist ein Wein, der nicht die Feierlichkeit der strengsten Vorschriften sucht, sondern die Freiheit, seine eigene Kreuzung zwischen Kunst und Weg zu erzählen. La Ripa empfängt Gäste für Besuche und Verkostungen: Hier anzuhalten bedeutet, am selben Nachmittag ein Kapitel Kunstgeschichte und ein Glas, das seine Wurzeln trägt, zu durchqueren, während man dort geht, wo einst die Pilger zogen.
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