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Vom Konsortium bestätigt

Jacopo Biondi Santi

Toscano IGT

Vom Castello di Montepò, einem mittelalterlichen Herrenhaus in der Scansanese, bewirtschaftet Jacopo Biondi Santi ein 600 Hektar großes Anwesen in der Maremma, davon 50 Hektar Weinberge. Ringsum zeichnen Wälder und Olivenhaine ein Amphitheater sanfter Hügel: Diese Landschaft definiert das Terroir, wo Sangiovese, Trebbiano Toscano und Canaiolo Nero, die in der gesamten Produktpalette wiederkehrenden Rebsorten, koexistieren. Die gesamte Produktion ist unter einem einzigen Kürzel zusammengefasst, dem Toscano IGT, einer bewusst weit gefassten Kategorie, die hier eher zum Manövrierraum als zur Notlösung wird. Weiße, rote und Roséweine stammen aus demselben Rebsortenbestand, der je nach Berufung jeder Parzelle interpretiert wird. Die Familie Biondi Santi hat stets eine erfinderische Weinbaukunst praktiziert, und in der Maremma misst sich dieser Geist mit einem anderen Boden als dem, der sie berühmt gemacht hat: weniger formale Zwänge, mehr Freiheit, Rebsorte und Boden miteinander in Dialog treten zu lassen. Das Ergebnis ist eine persönliche Interpretation der südlichen Toskana, zusammengehalten durch den Faden des Sangiovese und eine Weinidee, die den Ausdruck des Ortes einer strengeren Etikette vorzieht.

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