✓ Vom Konsortium bestätigt
Marchiori
Marchiori hat seine Wurzeln im Conegliano Valdobbiadene, wo eine einzige DOCG ein überraschendes ampelographisches Erbe konzentriert: fünf autochthone Rebsorten – Glera, Verdiso, Bianchetta trevigiana, Perera und Glera lunga – die in den fünfzehn Gemeinden der Region gedeihen. Das Unternehmen versteht Landwirtschaft als Landschaftsgestaltung, in der Überzeugung, dass das Land die Kultur derer widerspiegelt, die es bearbeiten. Auf dieser Grundlage entstehen stille, frizzante und spumante Weißweine, die alle eine mineralische Präzision gemeinsam haben, die dem hügeligen Mikroterroir eigen ist. Jede Flasche erreicht mindestens den vom Reglement geforderten Alkoholgehalt von 10,5 % und bewahrt jenen fast alpinen Charakter, der diesen Winkel des östlichen Venetiens von den Flachlandproduktionen unterscheidet. Eine einzigartige Denomination also, aber alles andere als monolithisch: Die Vielfalt der Rebsorten und die Fragmentierung der Hügel ergeben eine Bandbreite an Ausdrucksformen, die der Vorstellung eines seriellen Prosecco entgeht. Die Arbeit von Marchiori liegt genau hier: die Komplexität des Bodens in Flaschen zu übersetzen, die seine Signatur bewahren.
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