✓ Vom Konsortium bestätigt
Massimo Mariotto
Auf den Hügeln von Conegliano Valdobbiadene bearbeitet Massimo Mariotto ein Terroir, wo die Glera den Boden mit den komplementären Rebsorten der Region teilt – Verdiso, Bianchetta trevigiana, Perera und Glera lunga – wobei jede unter mikrodiversifizierten Bedingungen ihren Beitrag leisten soll. Die DOCG-Denomination, die diese fünfzehn Gemeinden regelt, schreibt ein erkennbares Profil mit mindestens 10,5 % Alkohol vor, und Mariotto deckt die gesamte Palette ab: stille Weißweine, Frizzante-Versionen und Spumante. Der Unterschied liegt hier in den Details. Die Ausrichtung des Weinbergs und die Bodenzusammensetzung ändern sich von Parzelle zu Parzelle, und jeder Jahrgang registriert diese Variationen noch vor der Weinbereitung. Der Produzent reagiert mit technischer Präzision und extrahiert aus einem relativ begrenzten Gebiet einen eigenständigen statt eines einheitlichen Charakters. Also kein generischer Prosecco, sondern die Interpretation einer Hügellandschaft, in der Mikroklima und Exposition die entscheidenden Variablen bleiben und wo die Hand des Winzers vor allem dazu dient, sie nicht zu verfälschen.
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