✓ Vom Konsortium bestätigt
Primo Campo
Am Südufer des Gardasees bewirtschaftet Primo Campo Böden glazialen Ursprungs, wo die `Turbiana` unter einem fast mediterranen Licht reift, gemildert durch die nächtlichen Brisen, die auf den See herabziehen. Es ist das Terroir der `Lugana`, der einzigen Denomination, die hier zählt: eine `DOC` – das heißt eine `Denominazione di Origine Controllata`, gebunden an ein umschriebenes Gebiet von fünf Gemeinden –, die der Produzent vollständig ausschöpft, vom unmittelbarsten Weißwein bis zur in `Barrique` ausgebauten Reserve. Was Primo Campo auszeichnet, ist eine Wahl des Maßes. Wo die Tendenz darin besteht, den Holzeinsatz zu forcieren, lässt man hier die `Turbiana` zuerst sprechen, und die Eiche greift nur dort ein, wo sie Tiefe verleihen soll, ohne zu überdecken. Das Ergebnis ist eine Interpretation der Denomination, die auf der mineralischen Präzision aufbaut, die der Gletscherboden dem Wein verleiht: nervös in den jungen Versionen, vielschichtiger in den gereiften, immer als `Lugana` erkennbar. Eine Art, in einem begrenzten Gebiet zu wirken und dessen gesamtes Spektrum zu interpretieren, anstatt es auf eine einzige Geste zu reduzieren.
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