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Viglione Antonio e Figli
Auf den sandigen Hügeln des Roero, wo der Boden dem Nebbiolo mineralische Tiefe und Struktur verleiht, signiert Viglione Antonio e Figli Weine, die den Vorschriften der Denomination treu bleiben. Der Roero rosso erfordert mindestens achtzehn Monate Reifung: Es entstehen Weine mit lebendiger Säure und festem Tannin, die darauf ausgelegt sind, das Warten mehr als den sofortigen Genuss zu belohnen. Neben dem Nebbiolo verarbeitet das Weingut die andere Seele der Appellation, die weiße des Arneis, und die Spumante-Version, wodurch das ampelographische Spektrum abgedeckt wird, das die Denomination in ihren neunzehn Gemeinden zulässt. Es ist ein kohärentes Porträt eines piemontesischen Gebiets, das weniger monolithisch ist, als der Ruhm des Rotweins allein vermuten lässt, wo fossile Meeressande und Mikroklima Weine mit klaren Konturen zeichnen. Die Arbeit von Viglione bleibt an den strengen Standards verankert, die den Roero definieren, ohne der Abkürzung des Effekts zu erliegen: Struktur, Langlebigkeit und Wiedererkennbarkeit bleiben der Maßstab jeder Flasche, das Maß eines Weinguts, das die Denomination in ihrer Gesamtheit liest, anstatt bei ihrem berühmtesten Etikett stehen zu bleiben.
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