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Franco Costa
Franco Costa arbeitet im Roero DOCG, einem der klarsten Terroirs des Piemont, das sich über neunzehn Gemeinden am linken Ufer des Tanaro erstreckt. Hier schreibt die Denomination eine präzise Grammatik vor: Nebbiolo für die Rotweine, mit prägnantem und tanninhaltigem Schnitt; Arneis für die straffen Weißweine und für die Schaumweinversionen; mit Raum für zugelassene regionale Rebsorten. Es ist kein einzelnes Etikett, sondern eine Familie von Weinen, die dieselbe sandige Erde teilen. Die Zahlen der Vorschriften erzählen von der geforderten Disziplin: mindestens 12,5 % Alkohol und zwanzig Monate Reifung für den Rotwein, Schwellenwerte, die Reife der Frucht und Geduld im Keller erfordern. Franco Costa durchläuft die gesamte Palette – Rotwein, Weißwein und Schaumwein – und bewegt sich innerhalb dieser strukturellen Strenge, die, mehr als jede Beschreibung, die Identität des Roero im nordöstlichen Piemont definiert. Es ist ein Profil, das sich durch Subtraktion aufbaut, indem es die Grenzen respektiert, bevor es einen Stil sucht, und gerade in diesen Grenzen sein erkennbarstes Maß findet.
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