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GARDANI S.R.L.
Gardani stieg Ende der achtziger Jahre in die Fleischverarbeitung ein und baute in wenigen Jahrzehnten eine industrielle Struktur auf: neun Produktionsstätten, über 250 Mitarbeiter, eine Produktpalette, die von Schweine- über Rind- bis hin zu Geflügelfleisch reicht. Innerhalb dieser technischen Dimension findet ein Produkt seinen Platz, das von Regeln lebt, die der Komplexität entgegengesetzt sind: der Prosciutto di Parma DOP. Der Parmaschinken verdankt seinen weltweiten Ruhm einem essentiellen Rezept: Keule, Salz, Zeit. Keine Laktose, keine Allergene, keine zugesetzten Phosphate – eine Liste von Abwesenheiten, die selbst eine Methodenerklärung ist. Das daraus resultierende Profil ist zart und süß, mit der Weichheit, die nur eine lange Reifung hervorbringen kann. Das Paradox von Gardani liegt genau hier: Strenge Kontrollen und Prozesstechnologien dienen nicht dazu, das Produkt neu zu erfinden, sondern seine Einfachheit zu schützen und zu gewährleisten, dass jede Phase – von der Auswahl der Keulen bis zur Reifung – den Standard respektiert, der den Parma zu einem Referenzprodukt unter den italienischen Wurstwaren gemacht hat.
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