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LUCARELLI VALERIO
Vier DOCG-Gebiete in den Marken, jedes mit eigenen Ansprüchen: Valerio Lucarelli begegnet ihnen, ohne eine bequeme Synthese zu suchen. In Serrapetrona wird die Vernaccia nera in einem begrenzten Gebiet zu Spumante und stillen Rotweinen verarbeitet; am Cònero ergeben Montepulciano und Sangiovese muskulöse Weine, die mindestens zwei Jahre reifen, bevor sie präsentiert werden. Die Handschrift des Produzenten zeigt sich jedoch vor allem im Verdicchio, der zweimal in den Fokus gerückt wird. In Matelica und in den Castelli di Jesi verbringen die weißen Trauben achtzehn Monate im Holz, bevor sie freigegeben werden, und genau in diesem doppelten Porträt derselben Rebsorte zeigt sich die Methode: Ort und Zeit den Wein definieren lassen, anstatt einen Stil aufzuzwingen. Es ist eine Arbeit der Präzision statt des Effekts, bei der die Komplexität der vier Denominationen nicht vereinfacht, sondern einzeln gemeistert wird. Das Ergebnis ist ein kohärentes Spektrum, in dem der langlebige Weißwein mit den lange gereiften Rotweinen in Dialog tritt, ohne dass eine Sorte aus kommerziellen Gründen bevorzugt wird.
Kontakt
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Was produziert wird
Castelli di Jesi Verdicchio Riserva
Cònero
Verdicchio di Matelica Riserva
Vernaccia di Serrapetrona