✓ Vom Konsortium bestätigt
Poderi Moretti
Auf den sandigen Hügeln des Roero kultivieren die Poderi Moretti einen Nebbiolo, der Disziplin fordert: mindestens zwanzig Monate Wartezeit, damit der Wein in der Flasche Charakter und Komplexität entwickeln kann. Die einzige betreute Denomination, eine DOCG, die sich über neunzehn Gemeinden erstreckt, legt präzise Regeln fest – vom Mindestalkoholgehalt von 12,5 Prozent bis zur Einhaltung der Vorschriften –, die das Weingut eher als Rahmen seiner Arbeit denn als Einschränkung versteht. Neben den Rotweinen dokumentieren der weiße Arneis und die Schaumweinversionen die stilistische Breite des Gebiets, die aus einem einzigen Territorium in verschiedenen Interpretationen gewonnen wird. Das Markenzeichen der Poderi Moretti liegt in der Kohärenz: Jedes Format, vom strukturierten Nebbiolo bis zum duftenden Weißwein, verfolgt dieselbe Verbindung zwischen Traube und Boden ohne stilistische Kompromisse. Nicht die Kraft ist ausschlaggebend, sondern die Treue zu einer Landschaft aus Sand und Hängen, die schlanke und klare Weine hervorbringt. Auf diese Weise reiht sich das Weingut in die Tradition des Roero als maßvoller Interpret ein, der darauf achtet, den Boden sprechen zu lassen, bevor die Hand des Önologen eingreift.
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