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QUINTA DELLA LUNA
Eine einzige Denomination, die Friuli Grave DOC, definiert den Umfang von Quinta della Luna: dreiundneunzig Gemeinden, die sich im Nordosten erstrecken und zu den größten der regionalen Landschaft gehören. Hier bearbeitet das Weingut das vielseitigste Register Friauls und wechselt zwischen klaren Weißweinen aus Pinot Grigio und Sauvignon und strukturierten Rotweinen wie Cabernet Franc und Refosco. Daraus entstehen Ausdrucksformen in Weiß, Rot und Rosé, die dieselbe Region durch Rebsorten gegensätzlichen Temperaments interpretieren. Die Vorschrift schreibt einen Mindestalkoholgehalt von zehn Prozent vor, eine Schwelle, die das Weingut eher auf Weine mit Substanz als auf Leichtigkeit ausrichtet. Dies ist eine kohärente Wahl für ein Schwemmland-Terroir, wo die kiesigen Böden – die Grave, die der Appellation ihren Namen geben – die Wurzeln entwässern und erwärmen. Das Ergebnis ist eine Bandbreite, die nicht einer einzelnen Stilistik folgt, sondern die gesamte Palette dessen wiedergibt, was die Denomination zulässt, vom frischen und unmittelbaren Schluck bis zum Rotwein, der einige Jahre Flaschenreife verträgt.
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