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Vom Konsortium bestätigt

Taccone Fabio

Celano · Provinz L'Aquila · Abruzzo

Patata del Fucino IGP

In Celano, in der Provinz L'Aquila, kultiviert Fabio Taccone die Patata del Fucino IGP auf dem rekultivierten Plateau eines ehemaligen Seebeckens – eine Landschaft, die vor Jahrhunderten durch die Entwässerung der Gewässer umgestaltet wurde. Genau diese hydraulische Geschichte prägt heute das Anbaugebiet: Böden vulkanischen Ursprungs und die Höhenlage schaffen gemeinsam die idealen Bedingungen für eine außergewöhnliche Entwicklung der Knolle auf einem Hochplateau, das seine Fruchtbarkeit einem verschwundenen See verdankt. Die Produktion zielt auf jene physikalischen Eigenschaften ab, die das Disciplinare als nicht verhandelbar festlegt – eine feste und gleichmäßige Konsistenz sowie eine intakte Schale –, und die die Patata del Fucino im Spektrum der geografischen Angabe auszeichnen. Es handelt sich nicht um ein dekoratives Nischenprodukt, sondern um die gewöhnliche Frucht einer außergewöhnlichen Erde, sowohl in ihrer Zusammensetzung als auch in ihrem Mikroklima, wo die kalten Nächte und die Bodentiefe zur Festigkeit der Knolle beitragen. Taccone bearbeitet somit eine vom Menschen geschaffene und dann der Landwirtschaft übergebene Geografie, indem er die Geschichte der Rekultivierung in eine Ernte übersetzt, die das mineralische Zeichen des alten Seebeckens von L'Aquila in sich trägt.

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