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Terre dei Santi
Terre dei Santi betreut zwei Rotwein-Denominationen aus dem Raum Turin, beide mit DOC-Kontrolle, und meistert deren Komplexität ohne Abkürzungen. Bei der Freisa di Chieri durchläuft man die gesamte Bandbreite der Rebsorte – von der trockenen Version über die strukturierteren, ertragreicheren Varianten bis hin zu süßen Abgängen – und misst sich mit einer Traube, die nur dem Charakter verleiht, der ihre Herbe akzeptiert. Der Mindestalkoholgehalt von 10,5 % markiert die Schwelle, von der jede Interpretation ausgeht, und von dort aus kreiert der Produzent Weine, die eine einfache Milderung ablehnen. Die Collina Torinese, die sich über achtundzwanzig Gemeinden erstreckt, liefert den zweiten Teil des Repertoires: Hier verflechten sich Barbera und Freisa zu dunklen und mineralischen Cuvées, bei denen die Bodentiefe ebenso wichtig ist wie die Wahl der Rebsorte. Das Handwerk liegt ganz in dieser Strenge – Gleichgewicht aus den anspruchsvollsten Sorten des Piemont zu extrahieren, ohne sie zu zähmen, und jede Denomination lesbar zu lassen für das, was sie ist: zwei angrenzende und doch unterschiedliche Terroirs, mit derselben technischen Präzision erzählt.
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Was produziert wird
Collina Torinese
Freisa di Chieri