✓ Vom Konsortium bestätigt
Felli Bruno
Aielli · Provinz L'Aquila · Abruzzo
In Aielli, in der Region L'Aquila, baut Felli Bruno die Patata del Fucino IGP an und nutzt dabei eine besondere Geologie: Der Boden der Fucino-Hochebene, der aus dem Bett eines alten, später trockengelegten Sees gewonnen wurde, gehört heute zu den produktivsten Agrarflächen Italiens. Auf diesem in ein Feld umgewandelten Seeboden findet die Sorte die Bedingungen, die die Denomination auszeichnet. Die Spezialisierung ist klar, eine einzige geschützte Kulturpflanze wird in den neun Gemeinden angebaut, die das ausgewiesene Gebiet bilden. Der Wert der Patata del Fucino liegt im kompakten Fruchtfleisch und der regelmäßigen Form der Knollen, die dem Ablösen der Schale widerstehen: nicht dekorative, sondern explizit vom IGP-Standard geforderte Qualitäten. Felli Bruno arbeitet somit unter einer doppelten Beschränkung – dem begrenzten Gebiet und den Vorschriften – und interpretiert das Terroir des trockengelegten Beckens eher als Ressource denn als Grenze. Das Ergebnis ist ein Produkt, das seine Herkunft aus einer ungewöhnlichen Landschaft beansprucht, einem Seeboden, der zum Gemüsegarten wurde, wo die Regelmäßigkeit der Knolle von der Fruchtbarkeit einer dem Wasser abgerungenen Ebene erzählt.
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