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Formentini
Die jüngere Geschichte von Formentini lässt sich anhand der Figur von Enrico Marega ablesen, der aus San Floriano del Collio stammt und an der Universität Udine Weinbau und Önologie studiert hat. 2021 kam er in den Betrieb und übernahm 2025 die technische Leitung, wobei er eine in den wichtigsten Kellereien des Collio verfeinerte Methode mitbrachte. Sein Ansatz verbindet Präzision im Keller mit der Interpretation des Bodens, ohne der Suche nach Effekten zu erliegen. Die Arbeit konzentriert sich auf die einzige Denomination des Betriebs, den Collio Goriziano DOC, und interpretiert dessen Potenzial durch die autochthonen Rebsorten: Ribolla gialla, Friulano und die aromatischen Sorten bilden eine Palette, die sich in Weiß-, Rotweine und Reserven gliedert. Jedes Etikett wird auf die Besonderheiten seiner acht Gemeinden zurückgeführt, wo die Ponca und die Exposition enge Ausdrucksgrenzen definieren. Es entsteht ein Porträt der Denomination mehr als einer Marke: Die territoriale Prägung steht vor dem Namen auf dem Etikett, und die Aufgabe des Önologen bleibt es, sie ohne zu starke Eingriffe hervortreten zu lassen.
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