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Maccagno Livio
Livio Maccagno arbeitet im Roero, der piemontesischen DOCG von neunzehn Gemeinden, wo Nebbiolo und Arneis den Charakter der Region prägen. Seine Rotweine entsprechen dem Roero rosso, der auf der dunklen Fruchtstruktur des Nebbiolo aufgebaut ist; die Weißweine und Spumante hingegen basieren auf dem Arneis, der autochthonen gelbschaligen Traube, die die Säure mit einer zarten Mandelnote mildert. Eine einzige Denomination also, aber in ihren zwei komplementären Seelen gelesen, der roten und der weißen, die der Roero wie wenige piemontesische Gebiete vereint. Jeder Wein durchläuft mindestens zwanzig Monate Reifung, bevor er auf den Markt kommt, eine Schwelle, die die erforderliche technische Präzision widerspiegelt, um innerhalb der Parameter der Denomination zu bleiben. Maccagno interpretiert den Roero somit nicht als einziges Etikett, sondern als doppeltes Register, in dem sich dasselbe Terroir mal durch das Tannin des Nebbiolo, mal durch die Frische des Arneis ausdrückt.
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