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Podere Casaccia
Auf den Hügeln von Scandicci bewirtschaftet Podere Casaccia zwölf Hektar nach biodynamischen Prinzipien, mit Südostausrichtungen, die eine langsame und vielschichtige phenolische Reifung begünstigen. Das Denominationsschema ist einfach – nur eine, der Toscano IGT – aber in Weiß-, Rot- und Roséweine unterteilt, die unter demselben Kürzel eine breite Palette bilden. Die Philosophie ist die des minimalen Eingriffs: keine synthetischen Pestizide, keine Fermentationszusätze, damit Boden und Reben – einige davon fast sechzig Jahre alt – sich ohne Vermittlung ausdrücken können. Sangiovese, Trebbiano Toscano und Canaiolo Nero bilden die Grundlage jeder Typologie, Rebsorten, die in diesem Teil der toskanischen Hügel verwurzelt sind. Daraus entsteht ein IGT, der Künstlichkeit ablehnt und seinen Charakter der Langsamkeit anvertraut: der Reifung im Weinberg, dem Alter der Pflanzen, einer Weinbereitung, die wegnimmt, anstatt hinzuzufügen. Das Ergebnis ist ein Wein, der eine direkte Interpretation des Ortes sein möchte, wo die Abwesenheit chemischer Abkürzungen selbst zu einer stilistischen Signatur wird.
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