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Rive di Farrò
Rive di Farrò liegt im Gebiet Conegliano Valdobbiadene, wo sich die kalkhaltigen Hänge über fünfzehn Gemeinden erstrecken und die höchste Qualitätsstufe des Prosecco, die DOCG, prägen. Das Weingut verlässt sich nicht allein auf die Glera-Traube: Neben der Hauptrebsorte werden auch Verdiso, Bianchetta trevigiana, Perera und Glera lunga angebaut, autochthone Sorten, die Säure und Nuancen hinzufügen, wo eine Monovarietät zu flach wirken würde. Auf dieser Basis entstehen Weißweine in drei Ausprägungen – still, frizzante und spumante – jeweils mit einem Mindestalkoholgehalt von 10,5 Volumenprozent, einer Schwelle, die Frische und Struktur vereint, ohne der Leichtigkeit um ihrer selbst willen nachzugeben. Es ist eine Art, die berühmteste Denomination des Nordostens zu interpretieren, die den Hang, die Exposition und die Handarbeit gegenüber dem Handelsnamen bevorzugt. Das Ergebnis ist eine kohärente Produktpalette, bei der der Spumante zwar die Spitze bildet, aber die stilleren Versionen nicht in den Schatten stellt. Eine einzige Denomination, tiefgründig erkundet: das Hügelland, übersetzt in die Flasche durch Rebsorten, die das breite Publikum selten zu hören bekommt.
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