✓ Vom Konsortium bestätigt
Spadaro
Spadaro verarbeitet die `Cioccolato di Modica IGP` nach einer Methode, die sowohl auf das Conchieren als auch auf die Zugabe von Kakaobutter verzichtet – zwei Schritte, die die industrielle Produktion heute als unverzichtbar erachtet. Die Verarbeitung erfolgt kalt: Der Zucker löst sich nicht vollständig auf und bleibt in Kristallen, schwebend in der Kakaomasse wie die Handschrift der Hand, die sie geknetet hat. Es ist eine Entscheidung, die gegen die zeitgenössische Vorstellung von glatter und gleichmäßiger Schokolade geht. Daraus entsteht eine Tafel mit einer körnigen und knisternden Textur, weit entfernt von der Glätte, an die uns der Massenkonsum gewöhnt hat. Die Schokolade offenbart ihre Materie, anstatt sie zu verbergen: Jeder Bissen gibt den ehrlichen Charakter des Kakaos und den rauen Kontrast des intakten Zuckers wieder. In einem von Homogenität dominierten Panorama verteidigt Spadaro eine alte und bewusst unvollkommene Form, bei der das Fehlen von Raffination keine Grenze, sondern das Merkmal ist, das jedes Stück erkennbar macht, weit entfernt von der Industriekette, die auf diese knisternde Härte verzichtet hat.
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