✓ Vom Konsortium bestätigt
Castellaccio
Greve in Chianti · Provinz Firenze · Toscana
Im nordöstlichen Quadranten des Chianti Classico bewirtschaftet Castellaccio siebenundvierzig Hektar, die sich an die Hänge der Monti del Chianti klammern, in einer Höhenlage zwischen vierhundert und sechshundert Metern. Der Name stammt von den Überresten der mittelalterlichen Festung Lucolena, deren Ruinen noch immer zwischen den Hügeln auftauchen und daran erinnern, dass dies einst Grenz- und Wachgebiet war. Hier ist der Anbau nie eine Monokultur: Weinberge und Olivenhaine wechseln sich mit alten Wäldern ab, und die kühlere Höhenlage wirkt sich positiv auf den Wein aus. Der Sangiovese und die anderen von der Denomination zugelassenen roten Rebsorten finden in der Höhe einen Verbündeten, der die Reifung verlängert und das aromatische Profil zu eleganteren statt muskulöseren Nuancen verfeinert. Alle Weinberge sind beim Consorzio del Chianti Classico registriert und tragen das Siegel des Gallo Nero, ein Zeichen, das jede Flasche an eine genaue Spezifikation und ein bestimmtes Gebiet bindet. Das Ergebnis ist ein Chianti Classico aus Höhenlagen, wo die Kälte der Monti del Chianti eher zum Stilmerkmal als zu einer agronomischen Grenze wird.
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